Bevölkerungswarnung - wissen was zu tun ist

Bei einem größeren Brand, Unwetter, Hochwasser oder einer anderen Gefahrenlage müssen viele Menschen schnell informiert werden.
Dafür nutzen die zuständigen Behörden verschiedene Warnwege: zum Beispiel Sirenen, Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio, Fernsehen
und Lautsprecherdurchsagen.

 

Was bedeuten die Sirenensignale?


Warnung der Bevölkerung

 

Warnung der Bevölkerung.png

Eine Minute auf- und abschwellender Heulton.

Dieses Signal bedeutet: Es besteht eine
Gefahr – informieren Sie sich!

Wenn Sie dieses Sirenensignal hören,
sollten Sie weitere Informationsquellen
einschalten beziehungsweise aufrufen.

Nutzen Sie beispielsweise die
Warn-App NINA, Radio und Fernsehen
oder offizielle Internetseiten.
 
Hörprobe


Entwarnung 

 

Entwarnung der Bevölkerung.png
Eine Minute gleichbleibender Dauerton.

Dieses Signal bedeutet grundsätzlich,
dass die unmittelbare Gefahr vorüber ist
bzw. sich die Gefahrenlage entsprechend
verändert hat.

Beachten Sie dennoch weiterhin die
Informationen der zuständigen Behörden.

Auch nach einer Entwarnung können
weitere Hinweise oder Verhaltensregeln gelten.
 
Hörprobe


Alamierung der Feuerwehr

 

Alamierung der Feuerwehr .png

Eine Minute auf- und abschwellender Heulton.

Dieses Signal bedeutet: Es besteht eine
Gefahr – informieren Sie sich!

Wenn Sie dieses Sirenensignal hören,
sollten Sie weitere Informationsquellen
einschalten beziehungsweise aufrufen.

Nutzen Sie beispielsweise die
Warn-App NINA, Radio und Fernsehen
oder offizielle Internetseiten.
 
Hörprobe



So verhalten Sie sich bei einer Warnung
 

  1. Bewahren Sie Ruhe und informieren Sie sich. Lesen Sie Warnmeldungen vollständig und schalten Sie gegebenenfalls das Radio ein.
     
  2. Beachten Sie die konkreten Anweisungen. Je nach Gefahr können ganz unterschiedliche Maßnahmen nötig sein. 
    Schließen Sie Fenster und Türen oder verlassen Sie einen Bereich nur dann, wenn die zuständigen Stellen dazu auffordern.
     
  3. Denken Sie an andere. Informieren Sie Menschen in Ihrer Nähe, die die Warnung möglicherweise nicht mitbekommen haben.
     
  4. Halten Sie die Notrufleitungen frei. Wählen Sie die 112 oder 110 nur bei einem tatsächlichen Notfall.
     
  5. Achten Sie auf die Entwarnung und auf weitere Informationen der zuständigen Behörden.


Wie erreichen uns Warnungen?
 

Bei einer Gefahr sollen Warnungen möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb werden mehrere Wege genutzt: Sirenen, Meldungen auf Mobiltelefonen, Warn-Apps, Radio, Fernsehen und gegebenenfalls Lautsprecherdurchsagen. Eine Sirene macht auf die Gefahr aufmerksam; die konkreten Informationen und Verhaltensempfehlungen finden Sie in der Warnmeldung.

  • MoWaS – das System im Hintergrund

MoWaS steht für Modulares Warnsystem. Über dieses System können zuständige Behörden eine Warnmeldung erstellen und an verschiedene Warnkanäle weitergeben. MoWaS ist also keine App, die Sie installieren müssen, sondern ein Teil der technischen Infrastruktur hinter vielen amtlichen Warnungen.

  • Cell Broadcast – Warnung direkt aufs Handy

Bei Cell Broadcast wird eine Warnmeldung an geeignete Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet gesendet. Sie benötigen dafür keine App und keine Anmeldung. Das Handy muss eingeschaltet sein, Mobilfunkempfang haben und die Technik unterstützen. Da die Nachricht nur begrenzt Platz bietet, sollten Sie für weitere Einzelheiten zusätzlich eine Warn-App oder andere offizielle Informationsquellen nutzen.

  • Warn-Apps – mehr Informationen zur Lage

Warn-Apps können ausführlichere Meldungen und konkrete Handlungsempfehlungen anzeigen. Folgende Apps kommen infrage:

NINA: Die amtliche Warn-App des Bundes. Sie zeigt Bevölkerungsschutzwarnungen sowie Wetter- und Hochwasserinformationen. Richten Sie Wiedenzhausen beziehungsweise Ihren Wohnort und weitere wichtige Orte in der App ein und erlauben Sie Benachrichtigungen.

KATWARN und BIWAPP: Diese Apps zeigen ebenfalls amtliche Warnungen an. Zwischen ihnen und NINA werden Warnmeldungen ausgetauscht.

WarnWetter: Die App des Deutschen Wetterdienstes informiert insbesondere über Wettergefahren.

Unsere Empfehlung: Installieren Sie eine Warn-App und prüfen Sie, ob Benachrichtigungen aktiviert und Ihre wichtigen Orte eingerichtet sind. Verlassen Sie sich im Ernstfall nicht allein auf das Smartphone: Achten Sie auch auf Sirenen, Radio und Durchsagen. Aktuelle amtliche Warnmeldungen können Sie zudem unter warnung.bund.de nachlesen.